22. Mai 2010 – ECMO Europameisterschaftslauf (CEC-2) in Neiden/Deutschland 

Start der Klasse 66+

Start der Klasse 66+

22.05.2010 – Austragungsort des zweiten Laufs zur ECMO Europameisterschaft war diesmal Neiden im Osten Deutschlands. Drei wackere Österreicher haben den weiten Weg in das rund 600 km von Wien entfernte, zwischen Dresden und Berlin gelegene Städtchen, auf sich genommen.

Das Trainingsgelände des MSC Pflückuff, ein großes ehemaliges Militärgelände samt baufälliger Kaserne, ähnlich einer Geisterstadt, offerierte eine lange und abwechslungsreiche Strecke mit vielen Sprüngen und Kurven, war aber in der kurzen Zeit des Trainings für die Piloten kaum einzuprägen.

Wie bereits bei allen Classic Motocross Veranstaltungen dieses Jahres, kämpften auch diesmal die Veranstalter mit den Folgen der vorangegangenen starken Regenfälle. Die Rennstrecke konnte jedoch unter Zuhilfenahme zweier mächtiger Radlader hervorragend präpariert werden. Auch erbarmte sich die Wochen zuvor bestellte Sonne und begleitete Fahrer und Zuseher während des ganzen Tages.

Klasse 35+

Gegen den überragend fahrenden Briten Scott Hayworth hatten Vad Flemming aus Dänemark und der Italiener Ivano Ferrari keine Chance. Erneut sehr beeindruckend das Rennen unseres ehrgeizigen Kameraden Lubomir Duda, der mit seiner neuen CZ den 7. Rang in der Tageswertung erreichte und damit Österreich in die Top 10 führte.

Klasse 50+

In der stark besetzten Klasse holte sich der Schweizer Ueli Utzinger auf BSA den Tagessieg und übernimmt damit auch die Führung in der Gesamtwertung.

Klasse 60+

Eine Galavorstellung der drei Tschechen Miroslav Hanácek, Jiri Stodulka und Karel Kozák, die sich die Platzierungen in dieser Reihenfolge unter sich ausmachten. Gerhard Albrecht aus Wien erreichte mit seiner neuen CZ einen sehr guten 14. Rang in der Tageswertung!

Klasse 66+

Eine kleine und unliebsame Überraschung gab es für die Urgesteine des Motocross-Sports. Denn selbst die Favoriten dieser Klasse mussten sich den Tücken der kurz vor dem Start bewässerten Strecke beugen. So ging kurz nach dem Start der niederländische Triumph-Pilot Jan Keizer zu Boden, finalisierte aber dennoch auf Platz 2 hinter dem Briten Terry Challinor, ebenfalls auf Triumph. Der dienstälteste Österreicher, Wolf Aichinger auf seiner ESO-WASP, teilte seine Kräfte überlegt ein und fuhr zwei ökonomische Rennen, die ihm am Ende des Tages den 18. Rang einbrachten.

Wie man sieht, die rot-weiß-rote Fahne weht nun wieder im rauen Wind der Classic MX Europameisterschaft, obgleich Österreich diesmal mit nur drei Fahrern vertreten war! Der Anfang Juli stattfindende dritte und letzte Lauf im niederländischen Rhenen, wird dann den österreichischen Piloten zeigen, was sie aus den bisherigen Rennen gelernt haben …

Die Ergebnisse im Detail gibt es auf der Website der ECMO.

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Zuletzt aktualisiert: 29.05.2010 13:42 Uhr