ECMO Europameisterschaftslauf CEC-3
Rhenen / Niederlande 3.7.2010

#41 Wolf Aichinger (1940) während des Trainings am Circuit Kwintelooyen (Foto: Boezerooy)
Drei motivierte Österreicher begaben sich auf den Weg in das mehr als 1.100 Kilometer weit entfernte Rhenen, um bei der ECMO Classic Motocross Europameisterschaft 2010 die österreichische Fahne zu verteidigen.
Der Circuit Kwintelooyen des Motorsportclub MACRO Rhenen war Schauplatz der Abschlussveranstaltung der dreiteiligen Rennserie. Die von Roef van de Laar und seinen vielen freiwilligen Helfern präparierte Rennstrecke präsentierte sich in bestem Zustand. Ein langer und breiter Kurs mit viel Platz zum Überholen und der typischen Charakteristik eines weichen Sandbodens. Bereits während des Trainings sehr tief ausgefahren und konditionell sehr fordernd für die Piloten.
Wegen der heftigen sommerlichen Temperaturen mit bis zu 35 °C im Schatten und der Rücksichtnahme auf das durchschnittlich sehr hohe Alter der Fahrer und deren Gesundheit, verkürzte der Veranstalter die Rennläufe um jeweils drei Minuten. Zwischendurch kam es zu einem kurzen heftigen Platzregen, der die Beschaffenheit der Strecke allerdings nicht wesentlich beeinträchtigte.
Klasse 35+
Lubomir Duda erreichte auf seiner CZ die hervorragenden Platzierungen 12 und 11. Daraus resultiert ein 10. Platz in der Tageswertung! Classic Motocross Austria freut sich gemeinsam mit dem erfolgreichen Duda über eine seit langem fällige Top Ten Platzierung für Österreich!
Klasse 50+
Erich Winter dagegen nahm es sehr sportlich und freute sich über immerhin einen (1) ECMO Punkt. Wegen eines Defekts an der Kupplung konnte er das Qualifikationstraining nicht bestreiten, startete daher aus der zweiten Reihe und konnte schließlich nicht mehr viel ausrichten.
Klasse 66+
Wolf Aichinger war nach seinen Trainingszeiten »guter Hoffnung«, bekam jedoch kurz vor dem Start Probleme mit seiner Maschine, konnte diese in der kurzen Zeit leider nicht mehr beheben und musste daher am Rennen als Zuseher teilnehmen. Bei der enormen Hitze dieses Tages wahrscheinlich nicht unbedingt das Unangenehmste, das einem passieren kann, denn die Performance der Heroen Jan Keizer, Terry Challinor und Jimmy Smed bereitete auch von außen betrachtet viel Freude.
Leider muss an dieser Stelle auch auf die ein wenig lieblos durchgeführte Fahrerpräsentation hingewiesen werden. So fand das traditionelle Abspielen der Nationalhymnen nicht statt, auch wurden diesmal keine der sonst gebräuchlichen Tafeln zur Anzeige der Fahrernationen zur Verfügung gestellt.
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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2010 17:00 Uhr