
ECMO CECdN Classic Motocross der Nationen
Gallarate / Italien 18.9.2010
Eine Zusammenfassung aus persönlichen Eindrücken von Traude Schwarz und Wolfgang Panzenböck
Am Freitag, den 17. September 2010, begaben sich bei starkem Regen (in Arnoldstein), sechs österreichische Motocross Cracks guten Mutes Richtung Italien. Am Ausgang des Kanaltals besserte sich das Wetter und ab Venedig kam sogar die Sonne zum Vorschein. Am Nachmittag, nachdem alle Fahrer in Gallarate (westlich von Mailand) eintrafen, ihre Standplätze im Fahrerlager einnahmen und die großartige Strecke besichtigt hatten, ging es zur Anmeldung des Teams. Als Team-Manager wurde Traude Schwarz (Gattin von Harald Schwarz) ausgewählt. An dieser Stelle ein großes Lob, sie bewältigte ihre Aufgabe hervorragend!
Danach ging es zur technischen Abnahme der Maschinen, die immerhin gut drei Stunden dauerte, wo das erste (typisch italienische) Chaos begann. Die KTM von Harald Schwarz und Wolfgang Panzenböcks Bultaco wurden beanstandet, nach einer heftigen Diskussion allerdings doch noch zum Rennen zugelassen. Anschließend ging es im Fahrerlager zum gemütlichen Teil über, wo noch bis in die späte Nacht von so manchem Abenteuer berichtet wurde. Kulinarisch wurde die gesamte Mannschaft wieder einmal – wie schon so oft während der Rennsaison – von Panzenböcks Gattin Sissy und ihrem Talent am Grill verwöhnt. Dafür ein herzliches Dankeschön im Namen aller hervorragend betreuten Teammitglieder!
Neulich, bei der Motocross-Regatta …
Leider hat es der Wettergott am Vormittag des Samstags nicht gut gemeint, während des Trainings verdunkelte sich der Himmel und Petrus öffnete die Schleusen. Ab diesem Zeitpunkt regnete es ohne Unterlass, allerdings waren das einige bereits von den vergangenen Jahren in Seitenstetten gewöhnt. Die Betreuer und Fahrer kämpften gegen Unmengen von Schlamm und Wasser.
In einer Sitzung der Verantwortlichen wurde beschlossen, nur einen Lauf mit verkürzter Strecke zu fahren, jedoch ohne Streichresultat. Über diese Entscheidung wurden schließlich die restlichen Teammitglieder mit den Worten: »Jungs, wir foarn heit, des is unsa Tog!« in Kenntnis gesetzt, worauf Martin Österle und Erich Winter das Gesicht einschlief und mit der Aussage »Du bist ned normal!« ihre Meinung dazu äußerten …
Der Veranstalter schaffte es, bereits beim Vorstart ein Chaos typisch italienischer Art zu verursachen. Auf der Startgeraden mit einer Wassertiefe von rund zwanzig Zentimetern, wäre es besser gewesen, statt einem Motocross-Lauf eine Segelregatta zu veranstalten.
In der Klasse 50+ haben sich Martin Österle, Erich Winter und Hubert Schreiber wacker geschlagen und erkämpften sich unter widrigsten Wetterverhältnissen den sehr guten 11. Gesamtrang. Die Klasse 35+ mit Harald Schwarz, Fritz Bichler, Toni Voithofer und Wolfgang Panzenböck erreichten ebenfalls den 11. Gesamtrang. Und das, obwohl die KTM von Harald Schwarz beim Start den Dienst verweigerte – worüber er wahrscheinlich ob des Wetters gar nicht sooooo unglücklich war …
Das Resümee dieses Wochenendes lautet: Viel Schlamm, viel Regen, dampfende Motoren, fleißig ihre Ehegatten reinigende Ehefrauen und ein großartiger Zusammenhalt des Österreichischen Teams!
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Zuletzt aktualisiert: 07.11.2010 18:34 Uhr