Classic Motocross MSC Burgenland 16.10.2010

Anton Steiner auf seiner 58er TRIBSA 500 bei der Arbeit …
Bei deutlich gesunkenen Temperaturen und trübem, aber trockenem Oktoberwetter, ging das finale Rennen der Österreichischen Classic Motocross Saison 2010 auf dem Gelände des MSC Burgenland in Großhöflein über die Bühne.
Die Teilnehmer hatten diesmal mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen, da die Rennstrecke aufgrund des ÖM-Laufs am Wochenende zuvor stark gelitten hatte. Leider war es dem Veranstalter aufgrund ungünstiger Umstände nicht möglich die Strecke zur Gänze herzurichten. Zudem wurde ein Abschnitt noch stark bewässert und führte wegen der fehlenden Präparierung zu tiefem und schwierigem Boden.
Die Teilnehmerzahl war am Ende der Saison naturgemäß etwas geringer, dennoch war in beiden Klassen die Meisterschaft noch nicht entschieden. Die Resultate beider Rennläufe fielen exakt gleich aus.
Classic
Harald Schwarz folgte in beiden Läufen Lubomir Duda ins Ziel und konnte dadurch in der Gesamtwertung seinen geringen Vorsprung gegenüber Duda verteidigen. Anton Steiner und Wolf Aichinger teilen sich ex aequo den dritten Platz gemäß Punkteregelung.
Twinshock
Gerhard Wallisch fuhr beide Male sicher auf den ersten Platz, jeweils gefolgt von Hubert Schreiber. Erich Winter war diesmal auf seinem Neuerwerb unterwegs – eine seltene Yamaha HL 500 – und konnte trotz ein paar Kilo mehr (das Motorrad, nicht der Fahrer) als Dritter das Ziel erreichen. Im Endergebnis wurde es dann Platz 4, da Fritz Bratza durch die Punkteregelung einen Platz vorrückte. Wolfgang Panzenböck konnte aufgrund der Folgen einer fiesen Lebensmittelvergiftung leider nicht ins Geschehen eingreifen und bestritt das Rennen diesmal als Zuseher.
Ärgernis am Rande
Bei der MX-Jugend gab es diesmal nur einen einzelnen Fahrer. Um dem Burschen dennoch die Möglichkeit eines Starts zu geben, wurde es ihm gestattet, außer Konkurrenz bei den Oldies mitzufahren. Soweit eigentlich kein wirkliches Problem – wäre nicht, wie sich im Nachhinein herausstellte – einige Verwirrung und Benachteiligung bei den Classic-Fahrern entstanden: Der junge Mann hat kurz vor Rennende noch zwei Nachzügler überrundet. Der Rennleiter Ernst Holzeis hat dann fälschlicherweise den Jugend-Fahrer und darauf folgend die beiden letzten im Feld abgewunken. Erst dann sah der erste Classic-Pilot tatsächlich die Zielflagge, die beiden Fahrer zuvor wurden somit um eine ganze Runde gebracht! Es hätten sich durch Sturz oder sonstigen Ausfall, durchaus noch Positionsänderungen abzeichnen können! Wir sind der Meinung, dass so etwas in Hinkunft nicht mehr passieren darf! Zudem wäre der Jugendliche in den beiden modernen Klassen (Allgemein bzw. Senioren) deutlich besser aufgehoben gewesen …
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Zuletzt aktualisiert: 19.10.2010 22:55 Uhr